Holzschutz - Produkte

zur Behandlung von Schnittholz und Rundholz

Die Impra-Holzschutz-Produkte helfen zur optimalen Schutz gegen Bläue von Schnitt und Rundholz, sowie zur Bekämpfung von Insekten im Holz und Mauerschwamm.

 

ImpraSBI-10 - Bläueschutz

ImpraISK-11 - Insektenbekämpfung

ImpraMSK-10 - Mauerschwammbekämpfung

 

Was ist "Bläue"?

Unter Verblauung versteht man eine dunkle - blaue bis schwarze - Verfärbung, die durch das Vorhandensein bestimmter Pilze verursacht wird. Die Infektion erfolgt meist durch Sporen von Bläuepilzen die auf dem Luftweg auf die Oberfläche des Holzes gelangen. Die Infektion mit "Bläuepilzen" wirkt zuerst farblos, nach 5-6 Tagen verfärben sich diese. Die Blau- oder Schwarzverfärbung hat jedoch keine nennenswerten Auswirkungen auf den Festigkeitsgehalt des Holzes.

 

Faktor Holzfeuchte:

Bläuepilze gedeihen in einem weiten Holzfeuchtebreich. Dabei liegt die Untergrenze bei ungefähr 24% Holzfeuchte.

 

Faktor Temperatur:

Bläuepilze wachsen in einem Temperaturbereich von knapp unter dem Gefrierpunkt bis zu etwa 40°C. Die optimalen Wuchstemperaturen bewegen sich im Bereich zwischen 18° und 28° C.

 

Verblauung von Rundholz:

Der Befall von Bläuepilzen erfolgt beim frisch geschlägerten Rundholz über die Stirnseiten, aber auch über Astabhiebe, Trockenrisse oder Rindenverletzungen. Beim entrindeten Rundholz kann der Befall über die gesamte Fläche erfolgen.

Bei Rundholz kommt es in der Rinde zusätzlich durch Insektenflug zur Übertragung von Bläuepilzen. Die Geschwindigkeit der "Bläue" hängt von der Holzart, der Holzfeuchte und der Umgebungstemperatur ab.

 

Verblauung von Schnittholz:

die Sporen des Bläuepilzes gelangen über die Luftbewegung auf die Holzoberfläche. Je nach Holzfeuchte und/oder Temperatur keimen diese aus, man spricht von "Anbläue".

Eine Infektion kann auch durch bereits infizierte Stapellatten erfolgen oder durch das Sägeblatt selbst, wenn zuvor ein stark verblauter Stamm eingeschnitten wurde.

 

Innenbläue:

Innenbläue ist äußerlich am Schnittholz nicht zu erkennen. Sie tritt auf, wenn bei bereits infizierten Stämmen eine zu geringe Holzfeuchte in den äußeren Holzschichten oder zu spät aufgebrachte Bläueschutzmittel die Entwicklung der Bläuepilze an der Oberfläche verhindern.